Das Technologie-Zentrum Buxtehude in der Presse

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Harburger Anzeigen und Nachrichten vom 13.12.2001

Brutstätte für Unternehmen

Das Technologie-Zentrum bringt frischen Wind in die regionale Wirtschaft

 

Im TZB stehen auch Werkhallen zur Verfügung: für die Firma Miprotek fertigt Christian Müller Schaltanlagen für die Lebensmittelindustrie.

Fotos: mab

Wirksamstes Instrument der Wirtschaftsförderung ist das Technologie-Zentrum in Buxtehude (TZB) Es wurde 1985 als 100-prozentige Tochter der Stadt gegründet, um mit jungen technologieorientierten innovativen Unternehmen frischen Wind in die regionalen Wirtschaftsstrukturen zu bringen. Das Land Niedersachsen hatte sich mit 2,67 Millionen Mark an den Gesamtkosten von 3,5 Millionen Mark beteiligt. Voraussetzung dafür war eine 15-jährige Zweckbindung als Gründerzentrum, die Ende dieses Jahres ausläuft.
Das TZB wird auch in den kommenden Jahren an seinem erfolgreichen Konzept festhalten. Zuschüsse sind - anders als in den ersten Jahren - nicht mehr nötig. Die einstige Anschubfinanzierung hat sich gelohnt: Zurzeit sind zehn Unternehmen mit insgesamt 90 Beschäftigten in den Gebäuden im Alten Postweg 41 beheimatet. Damit ist das TZB voll ausgelastet.
Im Laufe der Jahre haben sich hier rund 20 Firmen erfolgreich entwickelt und sich, nachdem sie dem Zentrum entwachsen waren, in und um Buxtehude niedergelassen. Dadurch wurden mehr als 200 Arbeitsplätze geschaffen. Beispiele sind die Implantcast GmbH, die Implantate für Tumorpatienten herstellt, und die Nosec GmbH, die sich darauf spezialisiert hat, Atomkraftwerke abzutragen.

 
Margrit Farcke ist der gute Geist des Zentrums: Sie, ist Assistentin der Geschäftsführung, Hausverwalterin und Sekretärin in einer Person.

Gegenwärtig liegt der Schwerpunkt der im TZB angesiedelten Firmen bei der Software-Entwicklung, Prozessautomaten und technischer Dokumentation.
Ansässig sind jedoch auch Handwerksbetriebe: Eine Druckerei und ein zahntechnisches Labor nutzen ebenfalls die gute Infrastruktur und die Vielzahl der zur Verfügung stehenden Dienstleistungen des Zentrums.
Dazu gehören die Bereitstellung von Geschäftsräumen (Büroräume, Werkhallen und Laborräume) und Gemeinschaftsräumen (Konferenzraum, Küche, Sanitäranlagen) auf insgesamt 2.000 Quadratmetern Fläche, von Kommunikationseinrichtungen sowie Empfangs, Telefon- und Sekretariatsservice. Für qualifizierte Beratung steht ein umfangreiches Beraternetzwerk zur Verfügung.
Zwei der im TZB ansässigen Unternehmen sind mit je 30 Mitarbeitern inzwischen so groß geworden, dass sie im Laufe des nächsten Jahres das Zentrum verlassen werden. Dadurch entstehen wieder freie Kapazitäten für Nachfolger, die die Vorteile des TZB für ihren Start in die Selbstständigkeit nutzen möchten. Informationen erteilt Margrit Farcke gern unter Telefon 04161/74 50.

© Verlag Lühmanndruck Harburger Zeitungsgesellschaft mbH & Co. KG

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