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Operationsfeld
Weltmarkt: Unternehmensberater Joachim
Harder (OneStone) und Margrit Farcke
vom Technologie-Zentrum.
Foto:
Reidl
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Buxtehude
(ra). Die Weltkarte an seiner Bürowand ist
kein reiner Wandschmuck. Der Weltmarkt ist Joachim
Harders Spielfeld. Vor vier Jahren ist der Gründer
der "OneStone Consulting Group" ins
Technologiezentrum Buxtehude (TZB) gezogen. Von
dort berät er seither mittelständische
Unternehmen aus dem In- und Ausland sowie internationale
Konzerngesellschaften der Investitionsgüterindustrie.
Mit seinen drei Mitarbeitern erstellt er internationale
Marktstudien und betreibt Technologiemarketing.
Harders
Ziel klingt sperrig. Er will die Wettbewerbsfähigkeit
und den Erfolg seiner Kunden auf den internationalen
Märkten nachhaltig verbessern. Dazu analysiert
er den Markt und entwickelt Strategien.
Wenn beispielsweise die Firma Continental überlegt,
Industriereifen herzustellen, sammelt der promovierte
Ingenieur sämtliche Fakten zum weltweiten Staplermarkt.
Mit seinen drei Mitarbeitern interviewt er unter anderem
Experten, liest Statistiken und Veröffentlichungen
zu Staplern, ihren Anbietern und Käufern und checkt
die Informationen gegen. Nach seiner Recherche legt
Unternehmensberater Harder Continental eine rund 50
Seiten starke Studie vor, die sämtliche Fakten
enthält - von der Zahl aller weltweit existierenden
Stapler bis hin zu den verschiedenen Reifentypen. "Anhand
dieser Zahlen wird eine Strategie entwickelt",
sagt der 48-Jährige. Beispielsweise den Bau einer
neuen Fabrik in Nordamerika, die Vollgummireifen produziert.
Außerdem beraten Harder und seine Mitarbeiter
Unternehmen bei Umstrukturierungsprozessen, der Produktionsplanung
und in allen Fragen zu Vertrieb und Marketing. Ihr
Schwerpunkt liegt dabei auf dem Maschinen- und Anlagenbau,
der Umwelt- und Verfahrenstechnik, der Förder-
und Umschlagtechnik sowie der Zulieferindustrie.
Kundenzufriedenheit ist ein Markenzeichen der "OneStone
Consulting Group". Um sie genau zu definieren,
Schwächen auszumerzen und zu optimieren, hat Harder
eine Analyse erstellt. Nun plant er Seminare über
Kundenzufriedenheit und Branchenzufriedenheit, um sein
Wissen weiterzugeben.
Neben diesen Aufgaben pflegt der 48-Jährige ein
besonderes Hobby. Für eine italienische Firma
vertritt er in Deutschland ihre umweltfreundlichen
Wasser-Kohlefilter. "Ich bin stolz darauf, dass
die Firma Siemens dieses innovative Teil jetzt in ihre
Standardproduktion aufgenommen hat" sagt Harder
Über neue Kunden macht sich der Kopf von OneStone keine Gedanken. "Wir
leben von Mund-zu-Mund-Propaganda", sagt Harder. Neben seinen drei Mitarbeitern
beschäftigt er je nach Projekt freie Mitarbeiter vor Ort. Zurzeit sucht
er einen Wirtschaftsingenieur oder Verfahrenstechniker.
© Zeitungsverlag
Krause GmbH & Co. KG
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