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drl.
Buxtehude. Der Aufsichtsrat des Technologie-Zentrums
Buxtehude (TZB) und der Verwaltungsausschuß der
Stadt haben beschlossen, daß die Einrichtung
auch nach dem 31. Dezember 2001 in der bisherigen
Konzeption weitergeführt werden soll.
Zugleich wurde festgelegt, daß zur Zeit
keine Gesellschaftsanteile verkauft werden
sollen, wie das im vergangenen Jahr kurz im
Gespräch war.
Das TZB wird mit Ablauf des Jahres 2001 "frei".
Dann endet der 15jährige Zweckbindungszeitraum,
den das niedersächsische Wirtschaftsministerium
bei der Gründung vorgegeben, von dem es seine
Zuschüsse abhängig gemacht hatte. Das Land
hatte sich 1985 an der 3,5 Millionen Mark teuren Anschubfinanzierung
mit 2,67 Millionen beteiligt.
Eine markt- und wettbewerbsfähige Position hat
das TZB erst nach einer Konzeptionsänderung Mitte
der 90er Jahre erhalten. In den Anfangsjahren bis 1989
waren jährliche Zuschüsse aus dem städtischen
Etat in Höhe von 50.000 bis 100.000 Mark nötig.
In den Jahren von 1990 bis 1992 mußte die Stadt
sogar Verluste von rund 500.000 Mark tragen.
Derzeit sind im TZB zehn Firmen mit 80 Beschäftigten
untergebracht. Die Einrichtung ist damit ausgelastet.
Rat und Verwaltung halten das TZB für eine gute
Einrichtung der Wirtschaftsförderung. Auch die
Wegweiserfunktion nehmen die Existenzgründer an.
TZB-Geschäftsführer Karl-Hermann Gerloff
schließt eine Erweiterung des Zentrums nicht
aus. Denkbar wäre nach Angaben Gerloffs zum Beispiel
eine organisatorische Angliederung des Frauengewerbezentrums.
© Wochenblatt
Verlag Schrader GmbH & Co. KG
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