Das Technologie-Zentrum Buxtehude in der Presse

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Hamburger Abendblatt vom 07.02.2001
Zu: Hamburger Abendblatt Online

TZB setzt erfolgreiche Arbeit fort

ing. Buxtehude - Das Technologie-Zentrum Buxtehude, (TZB) soll seine als erfolgreich geltende Arbeit unverändert fortsetzen. Das haben der Aufsichtsrat des TZB und der Verwaltungsausschuss der Stadt beschlossen. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Ablauf des so genannten
Zweckbindungszeitraum am Ende diesen Jahres für das TZB, das 1985 für 3,5 Millionen Mark gebaut wurde. Das Land Niedersachsen hatte sich mit 2,67 Millionen Mark an den Kosten beteiligt. Voraussetzung dafür war die 15-jährige Zweckbindung als Gründerzentrum.

Das TZB soll an seinem bisherigen Konzept festhalten, erklärte Geschäftsführer Karl-Hermann Gerloff, der im Hauptberuf 1. Stadtrat und damit zweiter Mann im Rathaus ist. Es sei auch nicht daran gedacht, dass die Stadt als alleinige Gesellschafterin Anteile der GmbH versilbert.

Das TZB wurde einst mit jährlichen Zuschüssen in Größenordnungen zwischen 50 000 und 100 000 Mark aus dem städtischen Haushalt aufgepäppelt, 1990 bis 1992 musste die Stadt sogar einen Verlust von einer halben Million Mark tragen. Heute habe es sich zum Aushängeschild für die Wirtschaftsförderung in Buxtehude entwickelt, so Gerloff. Nachdem dem TZB ein neues Konzept verpasst und in eine wettbewerbsfähige Position auf dem Markt positioniert wurde, hängt es nicht mehr am städtischen Tropf. Im Rückblick auf die ersten 15 Jahre hätten sich die Anschubfinanzierungen von Land und Stadt gelohnt.

Heute sind zehn Firmen dort untergebracht mit 80 Beschäftigten. Das Zentrum ist voll ausgelastet und hat 100 Prozent seiner Fläche an neu gegründete Firmen vermietet, die häufig vom TZB aus den Sprung in die freie Wirtschaft wagen. Gerloff spricht von einer Wegweiser-Funktion für Existenzgründer.

Er selbst wird auch nach seinem Ausscheiden aus dem Verwaltungsdienst am 31. Juli diesen Jahres die Geschäfte weiter führen. Pläne hat Gerloff noch: "Ich will eine Erweiterung nicht ausschließen." Er denkt dabei an die alte Idee eines Frauen-Gewerbezentrums in der Stadt, das vielleicht als Dependance des TZB geführt werden könnte.

© Axel Springer Verlag AG

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