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ing. Buxtehude -
Das Technologie-Zentrum Buxtehude, (TZB) soll
seine als erfolgreich geltende Arbeit unverändert
fortsetzen. Das haben der Aufsichtsrat des TZB
und der Verwaltungsausschuss der Stadt beschlossen.
Hintergrund dieser Entscheidung ist der Ablauf
des so genannten
Zweckbindungszeitraum am Ende diesen Jahres für
das TZB, das 1985 für 3,5 Millionen Mark gebaut
wurde. Das Land Niedersachsen hatte sich mit 2,67 Millionen
Mark an den Kosten beteiligt. Voraussetzung dafür
war die 15-jährige Zweckbindung als Gründerzentrum.
Das
TZB soll an seinem bisherigen Konzept festhalten,
erklärte Geschäftsführer Karl-Hermann
Gerloff, der im Hauptberuf 1. Stadtrat und damit
zweiter Mann im Rathaus ist. Es sei auch nicht
daran gedacht, dass die Stadt als alleinige Gesellschafterin
Anteile der GmbH versilbert.
Das
TZB wurde einst mit jährlichen Zuschüssen
in Größenordnungen zwischen 50 000
und 100 000 Mark aus dem städtischen Haushalt
aufgepäppelt, 1990 bis 1992 musste die Stadt
sogar einen Verlust von einer halben Million
Mark tragen. Heute habe es sich zum Aushängeschild
für die Wirtschaftsförderung in Buxtehude
entwickelt, so Gerloff. Nachdem dem TZB ein neues
Konzept verpasst und in eine wettbewerbsfähige
Position auf dem Markt positioniert wurde, hängt
es nicht mehr am städtischen Tropf. Im Rückblick
auf die ersten 15 Jahre hätten sich die
Anschubfinanzierungen von Land und Stadt gelohnt.
Heute
sind zehn Firmen dort untergebracht mit 80 Beschäftigten.
Das Zentrum ist voll ausgelastet und hat 100
Prozent seiner Fläche an neu gegründete
Firmen vermietet, die häufig vom TZB aus
den Sprung in die freie Wirtschaft wagen. Gerloff
spricht von einer Wegweiser-Funktion für
Existenzgründer.
Er
selbst wird auch nach seinem Ausscheiden aus
dem Verwaltungsdienst am 31. Juli diesen Jahres
die Geschäfte weiter führen. Pläne
hat Gerloff noch: "Ich will eine Erweiterung
nicht ausschließen." Er denkt dabei
an die alte Idee eines Frauen-Gewerbezentrums
in der Stadt, das vielleicht als Dependance des
TZB geführt werden könnte.
© Axel
Springer Verlag AG
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