Buxtehude
(ra). Das Technologie Zentrum Buxtehude TZB
ist 15 Jahre alt. Zeit für eine Bilanz,
fanden die Männer und Frauen des Ausschusses
für Wirtschaftsförderung- und Fremdenverkehr
am Mittwochabend. Nachdem sie drei der neun
Firmen im TZB besichtigt hatten und der TZB-Leiter
Karl-Hermann Gerloff ihnen die Zahlen des Zentrums
präsentiert hatte, waren alle überaus
zufrieden.
"80
Männer und Frauen arbeiten zurzeit im TZB",
sagte Gerloff. Die meisten Firmen beginnen mit
einem kleinen Mitarbeiterstamm im alten Postweg
und expandieren nach kurzer Zeit. So auch Thomas
Schwenecke. Vor fünf Jahren bezog er mit
drei Mitarbeitern sein Dentallabor im TZB. Heute
sind es 20.
Wolfgang Gogolin dagegen hatte nur einen Mitarbeiter,
als er vor zweieinhalb Jahren ins TZB zog. Er übersetzt
technische Dokumentationen. Das heißt, er und
seine Mitarbeiter schreiben Gebrauchsanweisungen und
Handbücher für Anlagen und Maschinen. Mittlerweile
arbeitet er für Firmen in der ganzen Republik.
Im TZB beschäftigt er zehn technische Übersetzter,
Maschinenbauingenieure und Layouter. Außerdem
beschäftigt er 27 freie Mitarbeiter in ganz Europa
für die Übersetzungen in osteuropäische
Sprachen, sowie ins Russische. Neben den Handbüchern
entwickelt Gogolin 3D-Animationen für Kunden wie
Krupp oder Messerschmitt.
"Das Ziel des TZB ist es, jungen, technologieorientierten Unternehmen die
Existenzgründung zu erleichtern", sagt Gerloff. Und das habe in den
vergangenen 15 Jahren gut funktioniert. Seit sieben Jahren ist das Zentrum nicht
mehr auf städtische Zuschüsse angewiesen und bis auf die Umbauzeiten
seien sämtliche Räume stets belegt. Auch das Betreuungskonzept habe
sich bewährt.
Vor dem Einzug sprechen die TZB-Betreiber mit den Gründern
unter anderem über das Geschäftskonzept, über
die Risiken und Konkurrenten sowie über die Vor-
und Nachteile des Standorts.
Die Firmen tauschen Erfahrungen aus und vermitteln
sich Kundenkontakte. Wenn die Firmen nach drei bis
acht Jahren das TZB verlassen, halten sie den Kontakt
zum Zentrum.
Die Existenzgründer aus dem TZB sind laut Gerloff überdurchschnittlich
erfolgreich. 90 Prozent der Firmen können sich
am Markt behaupten. Im Gegensatz zum Bundesdurchschnitt,
da scheitern 50 Prozent.
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Krause GmbH & Co. KG
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